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Jan van Biezen

Die niederländische Orgel der Renaissance und des Barock – Jan van Covelens und seine Schule


Price:(incl. 6% VAT) plus shipping

Aus dem Niederländischen übersetzt von Walter Damm
MM 23
2 vols., ca. 830 pp. with many illustrations
Expected Spring 2018

See also MM 14

 

Jan van Biezens umfassende Monographie zur niederländischen Orgel der Renaissaance und des Barock erscheint hier erstmals in deutscher Übersetzung.
Van Biezen geht systematisch von dem erhaltenen Material (Pfeifen, Windladen, Gehäuse) der Instrumente aus. Etwa zehntausend Pfeifen aus dem Zeitraum von 1440 bis 1740 sind untersucht, einige zehntausend Maße aufgenommen und ungefähr ebenso viele Aufschriften notiert worden. Aufgrund einer Analyse dieser Daten sind die Register, zu denen die Pfeifen ursprünglich gehörten, identifiziert worden, die Dispositionen vieler Instrumente konnten genauer ermittelt werden. Auf diese Weise liegt zugleich eine Übersicht über die verwendeten Mensursysteme vor. Ein zusammenhängendes Bild der typisch niederländischen Orgel des untersucheten Zeitraums ist entstanden.
Zwei bedeutende Entdeckungen sind gemacht worden: Das Oberwerk hielt nicht erst nach ca. 1500 seinen Einzug, sondern kam schon von ca. 1440 an als Alternative zum Rückpositiv vor. Nicht allein die Brabanter Schule Hendrik Niehoffs und seiner Nachfolger, sondern auch die Utrechter Schule von Cornelis Gerritzs. und Peter Jansz. de Swart steht in direkter Beziehung zu Jan van Covelens, dem Orgelbauer, der der eigentliche Vater des niederländischen Orgelbaus ist.

 

 

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Categorie: Muziekhistorische Monografieën (MM) (111)

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